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Projekt | Armenier*innen in Siebenbürgen oder “Wann wird das Zuhause zur Heimat?”

By 23. Mai 2018Oktober 10th, 2020No Comments

Melinda Tamás’ Forschungsreise führt sie zurück zum Ort ihrer Kindheit – ihrem Geburtsort Székelyudvarhely in Siebenbürgen, in dem heutigen Rumänien, sowie in die von Armenier*innen gegründeten Städte Szamosújvár (1700), die einzige Stadt in Siebenbürgen, die von Architekten im barocken Stil geplant und erbaut wurde, und nach Erzsébetváros (1733).

Seit dem 14. Jahrhundert fanden Armenier*innen in Siebenbürgen eine Heimat, und spielten nicht nur eine zentrale Rolle im Handel, sondern nahmen seit dem 19. Jahrjundert aktiv am intellektuellen, künstlerischen und politischen Leben des entstehenden rumänischen Staates teil.

Das Forschungsprojekt zeigt Wege des Zusammenlebens auf, und geht den Fragen nach: “Wann wird das Zuhause zur Heimat?” sowie: “Wie beeinflussen die kollektiven Erfahrungen des Exils das Leben in der Gegenwart?”

Ungarisch sprachige Armenier*innen sowie den ungarischen Szekler-Dialekt sprechende Teilnehmende unterschiedlichen Alters gehen in zahlreichen Diskussionen und Biografieworkshops Fragen der Identität(en) und der Heimat(en) nach.

Das Projekt schließt mit in Buchform herausgegebenen Interviews und literarischen Zeugnissen sowie einer Foto-Ausstellung.

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