Präventionsworkshop gegen gewaltbereiten Extremismus
Im Überblick
- Format Workshop / Training
- Dauer Halbtages- oder Ganztagestraining
- Teilnehmende 10–30 Personen
- Präsenz Präsenz: Online oder Face-to-Face (Live)
- Interesse 1–2 Monate vor dem Wunschtermin
Gewaltbereiter Extremismus entsteht nicht plötzlich. Radikalisierungsprozesse entwickeln sich schrittweise – oft im Zusammenspiel von persönlichen Krisen, Zugehörigkeitssuche, ideologischen Angeboten und digitalen Dynamiken.
Dieser Workshop setzt bei der frühen Prävention an und stärkt die Fähigkeit, gefährdende Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen, einzuordnen und pädagogisch wirksam darauf zu reagieren.
Die Frage, warum sich junge Menschen extremistischen – teils gewaltbereiten – Gruppierungen anschließen, ist hochaktuell und komplex. Ziel dieses Workshops ist es, Radikalisierungsprozesse frühzeitig zu erkennen, einzuordnen und ihnen präventiv entgegenzuwirken.
Der Workshop beleuchtet zentrale Faktoren, die zu gewaltbereitem Extremismus bei Jugendlichen beitragen können, ebenso wie Merkmale und Motive extremistischer Ideologien. Darüber hinaus werden Ansätze der Beziehungsarbeit sowie pädagogische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Radikalisierung und Fanatisierung thematisiert.
WARUM TEILNEHMEN?
Der Workshop unterstützt dabei, gesellschaftliche und individuelle Radikalisierungsdynamiken besser zu verstehen und sensibel auf erste Anzeichen reagieren zu können.
Er stärkt Orientierung, Reflexionsfähigkeit und Handlungssicherheit und beleuchtet insbesondere die Bedeutung digitaler Räume und sozialer Medien.
Darüber hinaus informiert der Workshop über Unterstützungsstrukturen und lädt zum gemeinsamen Austausch über Fanatismus, Geschlechterrollen und den respektvollen Umgang mit Vielfalt ein.
FÜR WEN?
Das Format richtet sich an Jugendliche sowie an Erwachsene, die mit Jugendlichen arbeiten, insbesondere an Pädagog:innen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter:innen, Jugendbetreuer:innen, Multiplikator:innen in der außerschulischen Bildungs- und Jugendarbeit sowie an Studierende entsprechender Fachrichtungen.
Der Workshop eignet sich sowohl für präventive Bildungsarbeit mit Jugendlichen als auch für Fachkräfte, die Radikalisierungsprozesse frühzeitig erkennen, einordnen und ihnen pädagogisch entgegenwirken möchten. Vorerfahrungen im Bereich Extremismusprävention sind nicht erforderlich.


„Extremismusprävention wirkt dort, wo Radikalisierungsprozesse verstanden und durch tragfähige Beziehungsarbeit aufgefangen werden.“
Meist gestellte Fragen
Nein, alle Inhalte werden verständlich und praxisnah vermittelt und eignen sich für unterschiedliche Erfahrungsniveaus.
Ja. Eigene Erfahrungen und reale Situationen der Teilnehmenden stehen im Mittelpunkt.
Ja. Inhalte, Beispiele und Schwerpunkte werden auf den jeweiligen Kontext abgestimmt.
Ja. Inhalte, Beispiele und Schwerpunkte werden auf den jeweiligen Kontext abgestimmt.
Die Arbeit erfolgt freiwillig, ressourcenorientiert und in einem geschützten, professionell begleiteten Rahmen.
Respekt, Vertraulichkeit und Achtsamkeit sind zentrale Grundlagen des Workshops.