Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

“Die Ausländer leben alle von unserem Sozialstaat und nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“,  “Frauen sind doch schon gleichgestellt und werden oft schon bevorzugt!“, „Wir brauchen wieder einen starken Mann!“

Wer kennt sie nicht, die Situationen in denen uns rassistische, frauenfeindliche oder nationalpatriotische Sprüche völlig ratlos zurücklassen? Nicht nur im privaten wie im beruflichen Umfeld, nicht nur am Stammtisch, selbst in der Politik scheint Fremdenfeindlichkeit (und Sexismus) noch immer salonfähig zu sein.

Die besten Argumente gegen verletzende Worte fallen uns oft erst im Nachhinein ein. Denn zuerst steigt der Zorn hoch, das Ohmachtsgefühl. Raus aus der Ohnmacht!

Was können wir solchen Sprüchen und Hassparolen entgegen setzen? Wie können wir Zivilcourage und engagiertes Handeln im Alltag fördern?

Kommunikationsstrategien gegen Hate Speech

Das Argumentationstraining sucht Antworten auf diese Fragen, bietet einen Übungsraum für die Erarbeitung von Gegenstrategien und lässt uns verstehen, welche Handlungsmöglichkeiten uns offenstehen. Die Teilnehmerinnen sammeln zunächst „Stammtischparolen“, also diskriminierende, generalisierte, schlagwortartige Äußerungen. In simulierten Gesprächssituationen „am Stammtisch“ werden mögliche Reaktionsweisen geübt. Mithilfe einer anschließenden Analyse sowie Inputs der Trainerin lassen sich Kommunikationsstrategien ausarbeiten.

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